Herne [PM] Zu wenig Stellen für Bewerber, die benötigt werden. Noch immer viele unversorgte Jugendliche, aber auch unbesetzte Ausbildungsstellen. Appell der Arbeitsagentur: Zum Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt mehr Chancen nutzen. Kontaktaufnahme auf allen Kanälen möglich:

Persönlich, digital und virtuell. Jeder wird bedient. Wie er es möchte, wenn er es möchte.

1.182 gemeldete Bewerber

  • minus 212 Jugendliche zum Vorjahr
  • noch 528 Jugendliche aktuell unversorgt

679 gemeldete Ausbildungsstellen

  • plus 20 Stellen zum Vorjahr
  • noch 371 Stellen aktuell unbesetzt.

„Zum Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt müssen mehr Chancen genutzt werden. Die Anzahl der unversorgten Jugendlichen und auch der unbesetzten Ausbildungsstellen ist zu hoch. Bis zum Start auf dem Ausbildungsmarkt im August müssen noch mehr junge Menschen und Unternehmer zusammenkommen. Das geht auch digital. Unsere Azubi App zum Beispiel ist eine gute Variante für die Jugendlichen. Einfach in der Bedienung, aber komplex mit Blick auf alle beruflichen Zukunftschancen“, so Frank Neukirchen-Füsers, Vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit. Der Arbeitsmarktexperte fügt hinzu: „Zudem treibt uns die Sorge, dass viele junge Menschen aktuell Angebote von Helferstellen annehmen. Unser Rat, eine Ausbildung zu beginnen, ist in jedem Fall die bessere und lohnenswertere Alternative.“
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten sich 1.182 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, das waren 212 Jugendliche oder 15,2 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 679 Meldungen für Berufsausbildungsstellen. Das entspricht einem Plus von 20 Ausbildungsstellen oder 3,0 %. Dennoch waren Ende Juni noch 528 Bewerber unversorgt und 371 Ausbildungsstellen unbesetzt. Damit gab es verglichen mit dem Vorjahresmonat 18,8 % weniger unversorgte Bewerber für Berufsausbildungsstellen, allerdings 8,8 % mehr unbesetzte Berufsausbildungsstellen.

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