Herne [stbs] In einer dicht bebauten Stadt ein Grundstück zu finden ist wahrlich ein Lotteriespiel.

Wer möchte in Herne schon gerne neben einer solchen Veranstaltungsfläche wohnen? Die neuen Nachbarn fänden es sicherlich nicht so schön, Kinder- (ja, das ist Musik) und Autolärm ist nun mal nicht jedermanns Sache. Daher fallen die Wohngebiete schon mal weg.

Bleiben noch Kern-, Misch- und Gewerbegebeiete übrig. Aber will der Verein in eines dieser Gebiete?

Neben allem anderen bleibt dann noch eine Masse an gesetzlichen Vorschriften und Regelungen zu beachten. Bauantrag, Hygiene, Brandschutz, Parkplätze, Abstandsflächen… seien hier nur als Beispiele genannt.

Daher kann es von Seiten der Stadt nur ernüchternde Neuigkeiten für den Circus Schnick-Schnack geben und dies nicht erst seit heute.

Man hat es im Verein und Stiftung über Jahre versäumt hier Fakten zu schaffen, sich ggf. einen neuen Standort in einer der Nachbarstädte zu suchen oder ein adequates Grundstück zu erwerben. Hausgemachte Schwierigkeiten. Der Stadt nun den Schwarzen Peter zuzuschieben ist wenig zielführend.

Soziokulturelle Projekte sind immer schön, Eigeninitiative wird imm hoch aufgehängt aber lieber hat die Verwaltung doch tatsächlich ihre eigenen Angebote und ebenso gerne die Fördermittel dafür in der eigenen Stadtkasse.

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