Herne [stbs] Das war keine Bürgerbeteiligung, das war eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera.

Wenn nur zwei Entwürfe der Verwaltung zu Abstimmung stehen, dann kann man sich als Bürger halt nur zwischen A oder B, Pest oder Cholera entscheiden.

1.165 Bürger nahmen tatsächlich an der obskuren Online-Umfrage teil. Nur 730 Bürger beendeten die Umfrage vollständig. 435 mündige Herner Bürger mag aufgefallen sein, dass dieses Verfahren großer Unsinn war.
Das sind gerade einmal 0,37 % der Herner Bevölkerung welche über so ein komplexes Thema wie die Platzgestaltung abgestimmt haben. Mit 0,37 % Wahlstimmen, wird man als Partei nicht einmal in den Rat der Stadt gewählt.
62,13 % = 453,55 Bürger fanden die Planungsvariante 2 besser als Planungsvariante 1.
Aber welche Aussage soll das angesichts von 0,37 % Bevölkerungsanteil tatsächlich haben?

Jetzt entscheidet der Gestaltungsbeirat. Welcher besetzt ist mit vielen auswärtigen Personen. Das ist auch nicht wirklich besser, wenn Auswärtige über unsere Stadtentwicklung entscheiden.

Warum über keinen der vier von Herner Bürgern eingereichten Vorschläge und nicht einmal über diese Ideen und Anregungen abgestimmt wurde ist auch nicht zu erklären.

Zudem wurden zwei eigene Konzeptskizzen von den Bürgern eingereicht. Auch dies fand beim Rat und Verwaltung keinerlei Berücksichtigung.

Traurig ist aber die Tatsache, dass sämtliche Parteien in dieser Beziehung in eine Art Schockstarre sind.

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