Herne [pm] Die Martin-Opitz-Bibliothek freuen sich sehr, Sie hiermit recht herzlich zu einem Vortrag Prof. Dr. Christofer Herrmanns anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Romantik in Preußen – zwischen Königsberg, Marienburg, Berlin und Köln“ einladen zu dürfen. Der Vortrag findet am 19.08.2021, 19:00 Uhr im Vortragsraum (1.OG) der Bibliothek statt und wird aufgezeichnet. Sie können also die Veranstaltung vor Ort oder digital besuchen. Den Link dazu finden Sie hier. Bitte beachten Sie bei dem Besuch der Bibliothek die Coronaregeln! Die Ausstellung können Sie vom 19.08.2021 bis zum 30.09.2021 in der Bibliothek besichtigen, Eintritt frei.

Inhalt:
Die Wiederentdeckung der Marienburg als historischer Erinnerungsort und Architekturdenkmal Preußens am Ende des 18. Jh. durch Friedrich Gilly hatte einen starken Impuls für die Berliner Frühromantik. Die in den folgenden Jahrzehnten sich entwickelnde Marienburgromantik umfasste Malerei, Architektur, Denkmalpflege, Literatur aber auch die preußische Geschichtsschreibung und die Politik. Der Vortrag gibt einen Überblick über diesen für die Kulturgeschichte Preußens wichtigen Romantisierungsprozess.

Referent:
Christofer Herrmann (geb. 1962 in Mainz). Studium der Kunstgeschichte, deutschen Volkskunde, Slawistik und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1993 Promotion mit einer Arbeit über spätmittelalterliche Wohntürme im Rhein-Mosel-Gebiet. 1995-2006 außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Germanistik der Universität Olsztyn / Allenstein (Polen). 2005 Habilitation an der Universität Greifswald („Mittelalterliche Architektur im Preußenland“). 2006 – 2019 außerordentlicher Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Gdańsk / Danzig. Ab 2015 – 2019 Durchführung eines Forschungsprojekts zum Hochmeisterpalast auf der Marienburg an der TU Berlin, Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte. Seit 2019 Privatdozent an der TU Berlin. Ab 2020 Leiter des Forschungsprojekts „Mittelalterliche Architektur in Livland (Estland / Lettland)“ am Institut für Kunstgeschichte der Universität Mainz.

Es wäre schön, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse fände. Im Anschluss besteht wie immer die Möglichkeit zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde.

Vortragsort: Vortragsraum der Martin-Opitz-Bibliothek oder digital

Eintritt frei!

Keine Anmeldung erforderlich

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