Herne [pm] Während der offiziellen Gründung von zwei weiteren Kinderfeuerwehrgruppen und der Übergabe eines Fahrzeuges für die Kinderfeuerwehr durch den Oberbürgermeister Dr. Dudda, erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Herne mehrere Notrufe über einen Wohnungsbrand in der Emscherstr. Die Anrufer schilderten unter anderem eine Rauchentwicklung aus einer Erdgeschosswohnung. Da auch die Rede von einer vermissten Person war, wurden sofort beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr, eine Löscheinheit der Freiwilligen Feuerwehr sowie mehrere Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage, sodass umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in dem Gebäude eingesetzt wurden. Aufgrund des ausgedehnten Brandes wurden umgehend weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienstalarmiert. Trotz des schnellen Einsatzes der Einsatzkräfte konnte die vermisste Person nur noch tot geborgen werden. Eine weitere Person wurde leicht verletzt, konnte aber vor Ort bleiben. Insgesamt waren an der Emscherstr. drei Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr und überörtliche Rettungsdienstkräfte der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen mit insgesamt 84 Einsatzkräften vor Ort.

Noch während den Nachlöscharbeiten an der Emscherstr., konnten die Einsatzkräfte einen lauten Knall und eine massive Rauchentwicklung aus Richtung des Rhein-Herne-Kanal wahrnehmen. Zeitgleich erhielt auch die Leitstelle der Feuerwehr Herne mehrere Notrufe, die eine Rauchentwicklung aus dem Bereich eines Containerterminals an der Straße „Am Westhafen“ meldeten. Auch hier wurden mehrere Einheiten von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert. Vor Ort brannte ein LKW Trailer und eine Wechselbrücke auf einem Waggon eines Güterzuges in voller Ausdehnung. Durch die Einsatzkräfte wurden mehrere Löschrohre, unter anderem auch zwei Schaumrohre, zur Brandbekämpfung eingesetzt, gleichzeitig wurde der brennende Waggon vom Rest des Zuges abgekuppelt und durch Mitarbeiter des Containerterminals aus dem Gefahrenbereich gezogen. Eine leicht verletzte Person, die bei ersten Löschversuchen Rauch eingeatmet hatte, konnte nach ambulanter Behandlung vor Ort verbleiben. An dieser Einsatzstelle waren insgesamt 50 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst ca. 2 Stunden im Einsatz. Unterstützt wurde der Rettungsdienst durch einen Notarzt aus Herten.

Während an dieser Einsatzstelle die Löscharbeiten noch im vollen Gang waren, meldeten erneut mehrere Anrufer ein Feuer an der Castroper Str., hier sollte eine Lagerhalle brennen. Aufgrund dieser Meldung sind erneut Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und Berufsfeuerwehr alarmiert worden. Da noch eine Vielzahl von Einsatzkräften an der Einsatzstelle „Am Westhafen“ gebunden waren, wurde außerdem ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Bochum zur Castroper Str. angefordert. Auch hier bestätigte sich die Meldung, in zwei ansonsten leerstehenden Lagerhallen brannte Unrat. Durch die Einsatzkräfte wurden mehrere Löschrohre, unter anderem auch ein Wenderohr, über die Drehleiter eingesetzt. Insgesamt waren an dieser Einsatzstelle 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst 3 Stunden im Einsatz.
Bei allen Einsatzstellen hat die Polizei Bochum die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Parallel zu diesen Einsätzen wurde noch ein brennender Fonduetopf in der Klopstockstraße, und eine „Hilflose Person hinter einer Wohnungstür“ gemeldet. Beide Einsätze konnten jeweils von einem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr schnell abgearbeitet werden.
Um 20:32 und um 20:36 Uhr kam es dann jeweils zur Meldung eines ausgelösten Heimrauchmelders in der Bahnhofstr. und in der Straße „Leplershof“. Zu beiden Einsatzstellen wurde jeweils ein Löschzug und der Rettungsdienst alarmiert. An der Bahnhofstr. sorgte angebranntes Essen für die Auslösung des Heimrauchmelders, am Leplershof konnte keine Ursache festgestellt werden.

Aufgrund der Vielzahl an gleichzeitigen Einsätzen wurden alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, und die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert.
Bereits in den frühen Morgenstunden sind Einsatzkäfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr nach Bochum zu einem Reifenlagerbrand alarmiert worden, hier unterstützte ein Tanklöschfahrzeug und die Sondereinheit Führungsunterstützung die Kollegen der Feuerwehr Bochum.

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