Herne [mob] Eine Vorstellung einer Broschüre in der Martin-Opitz-Bibliothek

Die Martin-Opitz-Bibliothek freut sich sehr, Sie recht herzlich zu der Vorstellung einer Broschüre über Erich Sieburg einzuladen. Die Broschüre wurde unter der Leitung von Dr. Joachim Wittkowski von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum im Fach Germanistik im Rahmen einer Ausstellung konzipiert. Die Veranstaltung findet am 23.09.2021, 16:00 im Vortragsraum (1.OG) der Bibliothek statt. Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die Coronaregeln und halten Sie sich an sie! Bleiben Sie gesund!

Inhalt:
Der Herner Autor Erich Sieburg war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Figur in der Literaturszene des Ruhrgebiets. 1878 in Duisburg geboren, kam der in Berlin promovierte Germanist 1908 als Oberlehrer an die damalige (Ober-)Realschule, das heutige Pestalozzi-Gymnasium, nach Herne. 1937 wechselte er an die damalige Oberschule für Mädchen, das heutige Haranni-Gymnasium, an dem er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1943 blieb. Während seiner gesamten Berufstätigkeit war er literarisch aktiv. Er gehörte dem Ruhrland-Reis an, schrieb Romane, Novellen, Gedichte und Theaterstücke. Seine Essays und Kritiken erschienen in zahlreichen Zeitungen. Während der Zeit des Nationalsozialismus verstummte seine literarische Stimme in der Öffentlichkeit zunehmend. Seine literarische Produktion aus dieser Zeit ist bislang überwiegend unveröffentlicht. Der Nachlass Erich Sieburgs befindet sich heute in der Martin-Opitz-Bibliothek.
Unter der Leitung von Dr. Joachim Wittkowski haben Studierende der Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum eine Ausstellung und Broschüre konzipiert, die einen Überblick über den Sieburg-Nachlass geben. Darin eingeschlossen sind die Feldpostbriefe, die Heinz-Otto Sieburg, der Sohn Ida und Erich Sieburgs und spätere Historiker an seine Eltern schrieb.
Der Sieburg-Nachlass in der Martin-Opitz-Bibliothek schlägt ein wenig beleuchtetes Kapitel in der Literaturgeschichte des Ruhrgebiets auf. Er ermöglicht zudem aufschlussreiche Einblicke in die Lage eines bildungsbürgerlichen Autors in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

Es wäre schön, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse fände. Im Anschluss besteht wie immer die Möglichkeit zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde.

Vortragsort: Vortragsraum der Martin-Opitz-Bibliothek

Eintritt frei!

Keine Anmeldung erforderlich

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