Herne [pm] Die Martin-Opitz-Bibliothek freut sich sehr, Sie hiermit recht herzlich zu dem Vortrag von Dr. Grzegorz Bębnik einladen zu dürfen. Der Vortrag findet am 02.09.2021, 19:00 im Vortragsraum (1.OG) der Bibliothek statt. Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die Coronaregeln und halten Sie sich an sie! Bleiben Sie gesund!

Inhalt:
„Grzegorz Bębnik stellt annähernd die Entstehung und Chronologie der heute bekannten Fassung des »Sonderfahndungsbuches Polen« dar. Diese Überprüfung und die solide begründeten Schlussfolgerungen bezüglich der Zeit, des Ortes und der Urheberschaft des Buches werden in der polnischen Geschichtsschreibung von nun an sicherlich als Standard zitiert werden. Die Monographie wird es ermöglichen, die Informationen über die deutschen Fahndungsmittel zu ordnen, die in den bisherigen Studien, wie sich herausstellt, nicht nur ungenau, sondern in vielen Fällen auch irreführend waren.“ Aus der Rezension von Prof. Ryszard Kaczmarek

Referent:
Grzegorz Bębnik (geb. 1970), Dr. habil., Historiker, Soziologe und Politikwissenschaftler, Mitarbeiter des Historischen Forschungsbüros des Instituts des Nationalen Gedenkens in Kattowitz. Autor von Publikationen zur Geschichte Polens und Oberschlesiens im 19. und 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung des Zweiten Weltkriegs, darunter die Monographien: „Proskription in einer neuen Fassung. Deutsche Fahndungslisten am Vorabend und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs“ (Warschau 2020), „Falken des Hauptmanns Ebbinghaus. Sonderformation Ebbinghaus in den Kampfhandlungen in Oberschlesien 1939“ (Krakau-Kattowitz 2015), „September 1939 in Kattowitz“ (Kattowitz 2012), sowie zahlreichen wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Artikeln. Kürzlich veröffentlichte er zusammen mit Sebastian Rosenbaum eine zweisprachige polnisch-französische Sammlung von Dokumenten der französischen Besatzungstruppen in Oberschlesien aus der Zeit des Zweiten Polnischen Aufstands von 1920.

Es wäre schön, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse fände. Im Anschluss besteht wie immer die Möglichkeit zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde.

Vortragsort: Vortragsraum der Martin-Opitz-Bibliothek

Eintritt frei!

Keine Anmeldung erforderlich

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