Herne / Käsestadt [stbs] Der aus Recklinghausen stammende und in den sozialen Medien sehr bekannte Dipl.-Psychologe Eduard K. (aka GS Hunter, Gangstalker Hunter, Herr K., Käsuard) hat vor wenigen Tagen sein Domizil auf der Vinckestrasse 60, in Herne verloren.

Die Nachbarn berichteten von einer Zwangsräumung des Psychologen und seiner Praxis an gleicher Stätte.

Er sieht sich laut eigener Angaben im Internet als ein Opfer einer noch geheimen, kriminellen Organisation, die ihn verfolgt und quält.

Er lebt in dem Glauben, von dieser Organisation (die er auch die moderne GeStaPo (Geheime Stalker Polizei / CIA) nennt) und deren Mitglieder verfolgt, belästigt und somit gefoltert zu werden. Die Folter findet häufig in Form von Geräuschen oder willkürlichen Muskelzuckungen statt. Herr K. kann sich somit nicht mehr entspannen und teilt seine Erfahrungen u. a. auf Youtube oder in Live-Streams. „Weißkittel“ (Ärzte) haben bei Ihm eine induzierte paranoide Schizophrenie diagnostiziert. Diese Diagnose erkennt Herr K. als ausgebildeter Dipl.-Psych. jedoch  nicht an.

So hatte nach eigener Aussage vor langer Zeit den Teufel in einer Lampe eingesperrt. K. war einst ein erfolgreicher Psychologe in einer Praxis in Herne. Als seine Arbeitskollegin Brigitte H. plötzlich ebenfalls dieser Organisation beitrat verließ er die Praxis. Der Psychologe, welcher nicht mehr praktizieren darf aber noch immer dafür im Internet wirbt lebt verarmt in Herne und lässt sich von seinen „Jüngern“ unterstützen. Seine Jünger meinen über K.: „Eddy wird leider von vielen Menschen falsch verstanden. Beschäftigt man sich näher mit K., merkt man erst, was für ein Sympathischer Mann er ist.“

Mit Vermietern und dem JobCenter hat er öfters Probleme.

Jetzt hat Eduard K. einen neuen Vermieter gefunden. Er bezog vor einigen Tagen eine neue Wohnung im Erdgeschoss auf der Altenhöfener Str. in direkter Sichtweite zur Kindertagesstätte und Suchtberatung. K. ist jedoch der Meinung, dass gerade Kinder und Frauen ihn mit Geräuschen quälen und verfolgen. Der neue Vermieter hat Herrn K. auch umgehend gekündigt. Dass er die Wohnung bezogen hat, soll ein versehen der neuen Hausverwaltung gewesen sein.

Das JobCenter jedenfalls will die Kosten der neuen Bleibe nicht übernehmen.

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