Düsseldorf / Herne [vznrw] Falsche Inkassoschreiben sorgen derzeit für Verunsicherung bei Verbrauchern in NRW, so die Verbraucherzentrale NRW.

Verschiedene Firmen, darunter die EU Forde-rungs AG, die RIGO Forderungs AG und die RIGOVA Forderungs AG , verschicken Briefe, in denen sie rund 270,00 EUR für ein angebliches Glücksspiel-Abo fordern. Die Firmen drohen mit Mahnbescheiden, Zwangsvollstreckungen, Pfändungen sowie Schufa-Einträgen und schüren damit Angst und Sorge bei Verbraucher:innen. „Wer ein falsches Inkassoschreiben erhält, sollte darauf keinesfalls reagieren und Anzeige bei der Polizei erstatten”, rät Iwona Husemann, Juristin bei der Verbraucherzentrale NRW zusammen mit Veronika Hensing, Leiterin der Beratungsstelle in Herne. „Grundsätzlich empfehlen wir, Inkassoschreiben sorgfältig zu prüfen. Denn auch wenn tatsächlich ein Zahlungsverzug vorliegt, können die Forderungen überhöht sein.” Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, wie man Betrugsmaschen erkennt und worauf bei Inkassoschreiben generell zu achten ist.

Auch in unserer Beratungsstelle in Herne hat die Verbraucherzentrale es aktuell mit solchen Fällen zu tun.

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