Herne [cduherne] Andrea Oehler: „Um den durch die Pandemie verursachten Missstand auszugleichen, müssen wir jetzt gemeinsame politische Lösungen finden – für unsere Kinder“ 

Am 28.07.2021 berichtete die WAZ in Herne und Wanne-Eickel über die Folgen des aufgrund der Pandemie nicht stattgefundenen Schwimmunterrichts. Nun äußert sich die CDU-Ratsfraktion zu dieser Thematik und unterstützt den Vorschlag vom Vorsitzenden des Stadtsportbundes, Hans-Peter Karpinski, die Lehrschwimmbecken auch nach den Ferien an den Wochenenden nutzen zu können, um der hohen Nachfrage zu entsprechen.

Dazu äußert sich Andrea Oehler, sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:

„Der DLRG alarmiert bereits aufgrund der aktuellen Situation. Das ist mehr als verständlich, wenn man bedenkt, dass nun eineinhalb Jahre lang fast kein Schwimmunterricht stattfinden konnte und vorher schon 60 % der Grundschulkinder nicht sicher schwimmen konnten. Und wenn die Wartelisten sich innerhalb von einigen Wochen schon derart vergrößert haben, dann macht es nur Sinn, die Kurse außerhalb der Ferien auch an Wochenenden anzubieten“.

Die CDU-Fraktion hatte bereits Anfang des Jahres das Konzept für die Herner Lehrschwimmbecken auf die Tagesordnung setzen lassen. Dieses Konzept befindet sich seit geraumer Zeit bei der Verwaltung in Bearbeitung. Nun müsse, so Oehler, das Tempo angezogen werden, damit dem pandemiebedingten Rückstand schnellstmöglich entgegengewirkt wird. So könne man einen noch größeren Rückstand verhindern, bis neue Lehrschwimmbecken zur Verfügung stehen.

In der kommenden Woche, so Oehler, wird ein Treffen der sportpolitischen Sprecher und Sprecherinnen sowie dem Stadtsportbund zu dieser Thematik stattfinden, um gemeinsame Lösungsansätze zu finden.

„Auch zwei neue Lehrschwimmbecken im Wananas würden dem Negativtrend entgegenwirken. Die CDU-Fraktion vertritt hierbei seit Jahren die Position, möglichst keine Lehrschwimmbecken abzubauen, dabei bleiben wir auch. Schwimmen zu können kann sowohl das eigene Leben als auch das Leben anderer retten, sodass wir als Kommunalpolitiker dafür sorgen müssen, dass jeder Mensch, insbesondere jedes Kind, die Möglichkeit hat, diese Fähigkeit zu erlernen. Um den durch die Pandemie verursachten Missstand auszugleichen, müssen wir jetzt gemeinsame politische Lösungen finden – für unsere Kinder“, äußert Oehler abschließend.

 

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